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Praxis für Naturheilverfahren, Komplementärmedizin und Präventologie
Roland Tennie
Heilpraktiker
Wigstraße 20
45239 Essen
Tel.: 0201 - 49 01 452
Fax 0201 - 49 01 453
Therapiekonzepte bei onkologischen Erkrankungen in der Naturheilpraxis
Grundsätzlich kann die Naturheilkunde jede onkologische Erkrankung ergänzend zur Schulmedizin begleiten. Allerdings hängt diese Möglichkeit von der Art der onkologischen Erkrankung ab. So sieht das Konzept bei Erkrankungen aus dem hämatologischen Krankheitsgut ganz anders aus als bei z. B. Tumoren des Magen-Darm-Traktes. Auch andere Autoimmunerkrankungen können nicht so einfach begleitet werden, da hier auf jegliche Immunstimulanz verzichtet werden muss.
Große Vorteile bietet die Naturheilkunde in der Begleitung von Strahlen- oder Chemotherapien. Patienten, die sich in einer begleitenden Maßnahme befinden, haben wesentlich weniger Nebenwirkungen und vertragen die Therapien viel besser.
Allerdings benötigt jeder Patient ein für sich ausgearbeitetes Konzept. Die bisherigen Standardtherapien sind nicht individuell auf den Patienten und seinen Tumor abgestimmt.
Dies hat zur Folge, dass für jeden einzelnen Patienten eine sogenannte komplementär ausgerichtete Einzelsprechstunde durchgeführt werden muss, in der dann natürlich auch naturheilkundliche Untersuchungsmethoden eingesetzt werden, damit die individuelle Konstitution des Patienten mit in das Therapiekonzept einfließen kann.
Die Naturheilkunde bietet neben einfachen Maßnahmen wie Ernährungsrichtlinien eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, über die dann entschieden werden muss.
Doch Vorsicht, Ernährungsrichtlinien heißt nicht, dass Diäten strengstens durchgeführt werden. Hierdurch wird der Körper nur zu sehr geschwächt. Ich halte marginale Empfehlungen in Richtung auf positive und negative Ernährungsformen für ausreichend. Eine zusätzliche Gewichtsabnahme durch eine Diät, wie dieses oft propagiert wird, ist absolut kontraproduktiv. Wichtig ist die optimale Zufuhr von Basen, aber nicht jeglicher Art.
Die Misteltherapie stellt eine wichtige Säule in der Tumortherapie dar, ebenso chinesische Heilpilze mit ihren unterschiedlichen Wirkspektren und nicht zuletzt die Homöopathie und die Phytotherapie mit ihren unterschiedlichen Wirkstoffen, um die Tumortherapie ganzheitlich zu unterstützen.
Wichtig ist mir aber an dieser Stelle klar zu machen, dass es kein Standardrezept für einen Patienten oder für einen Tumor gibt. Probleme sind nur individuell zu begleiten.
Was mir besonders wichtig ist, das ist die „begleitende Therapie“!
Der Heilpraktiker/in, der die Schulmedizin außen vor lassen will (habe ich leider schon oft erlebt – aber dann war es auch meistens zu spät), sollte seine Hände von der Tumortherapie lassen. Jeder Strohhalm ist für den durch die Diagnose psychisch angeschlagenen Patienten ein Hoffnungsschimmer.
Roland Tennie, Heilpraktiker, Essen-Werden
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